Rotes Kreuz
Geschichte
Historische Entwicklung
Das Rote Kreuz St. Michael wurde 1970 als Außenstelle des Roten Kreuzes Tamsweg gegründet, um in den Gemeinden St. Michael, Zederhaus, Muhr und St. Margarethen den Rettungs- und Krankentransportdienst besser zu bewältigen. Vorher wurden nämlich sämtliche Einsätze und Transporte von Tamsweg aus durchgeführt! Unter der Führung von Gründungskommandant Georg Permoser und seinem Stellvertreter Gerd Weichslbaum (Stranachwirt) wurde mit 12 freiwilligen Helfern am 5. 12. 1970 ein regelmäßiger Dienstbetrieb aufgenommen.
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| Georg Permoser |
Gerd Weichslbaum |
Ein gebrauchter VW-Krankenwagen wurde von der Bezirksstelle zu Verfügung gestellt
Im Jahre 1971 konnte durch eine größere Zahl von Neueintritten die Mannschaft auf 49 Personen aufgestockt und damit ein Rettungsdienst rund um die Uhr eingeführt werden. Im Gemeindehaus wurde ein Dienstraum (ehemaliger Kindergarten) samt Garage zur Verfügung gestellt.
Am 5. 2. 1972 wurde der alte Krankenwagen durch einen neuen VW-Krankenwagen ersetzt.
Im Frühjahr 1973 wurde im Bezirk erstmals der Funksprechverkehr eingeführt. Am 14. 4. 1973 wurde das Fahrzeug und die Dienststelle St. Michael mit Funkgeräten ausgerüstet.
Im Jahre 1974 wurde aus der Außenstelle St. Michael die Abteilung II. Aus diesem Anlass wurde von Stranachwirtstochter Christine Meiser, geb. Weichslbaum, eine Fahne gespendet, die am 22. 9. 1974 geweiht wurde. |
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Auf Grund von gestiegenen Einsätzen (1971: 299, 1974: 427) und der Eröffnung der Tauernautobahn-Scheitelstrecke wurde im Dezember 1974 ein zweites Fahrzeug angeschafft. Das zweite Fahrzeug, ein Jeep-Krankenwagen, war in der "Lankmayr-Hütte" neben der alten Feuerwehrzeugstätte provisorisch untergebracht. Mitte der Siebziger-Jahre stieg nicht nur die Anzahl der Einsätze stark an, sondern auch die Mannschaft der Rot-Kreuz-Abteilung II St. Michael wuchs auf ca. 90 Personen.
Der Tagdienst wurde vorwiegend von Gewerbetreibenden bewältigt. Der Nachtdienst wurde von 4 Mannschaften, die jeweils eine ganze Woche eingeteilt waren, versehen. Die restlichen Pesonen waren für den Wochenenddienst eingeteilt. Ein beträchtlicher Teil der Einsätze wurde jedoch von der "guten Seele" der Abteilung St. Michael, Ludwig Ferner, geleistet.
Die drückende Raumnot (die beiden Fahrzeuge waren in verschiedenen Garagen untergebracht) und die Tatsache, dass nur ein einziger Dienstraum, welcher gleichzeitig Schlafraum, Bereitschaftsraum, Aufenthaltsraum etc. war, zur Verfügung stand, ließen den Ruf nach einem Neubau immer lauter werden.
Diese Gelegenheit ergab sich, als die Feuerwehr 1982 in die neue Zeugstätte übersiedelte. Dadurch wurde die alte Zeugstätte frei. Auf Initiative von Bezirkskommandant Sepp Zanner wurde 1982 mit dem Bau der neuen Dienststelle auf diesem Platz begonnen.
Nach einjähriger Bauzeit konnte die neue Diensstelle am 15. 5. 1983 feierlich in Betrieb genommen werden.
Wurde früher der Nachtdienst von zu Hause aus versehen, so ist auf Grund der neuen räumlichen Möglichkeiten seit 1984 die Dienststelle rund um die Uhr mit mindestens zwei Sanitätern besetzt.
Aus gesundheitlichen Gründen trat Abteilungskommandant Georg Permoser 1986 zurück. Sein Amt übernahm Karl Mohr (bis 1997).
Die Zunahme der Einsätze (1986: 680) erforderte, daß für den Tagdienst neben dem unermüdlichen Ludwig Ferner ein hauptberuflicher Sanitäter eingestellt werden mußte. Am 1. 4. 1987 wurde Siegfried Zanner für die Dienststelle St. Michael angestellt.
Auf Grund einer schweren Erkrankung von Ludwig Ferner konnte der Tagdienst in der bisherigen Form nicht mehr bewältigt werden. Am 1. 11. 1989 wurde ein weiterer hauptamtlichter Mitarbeiter, Herr Markus Karner, eingestellt.
In den Wintermonaten wurde es auf Grund der hohen Anzahl der Einsätze und Ambulanzdienste notwendig, ein drittes Fahrzeug in St. Michael zu stationieren.
Um unserer Jugend eine sinnvolle Freizeitgestaltung anzubieten und ihnen die Grundsätze des Roten Kreuzes näherzubringen, wurde 1995 eine Jugend-Rot-Kreuz-Gruppe gegründet. Die offizielle Gründungsfeier fand im Rahmen der 25-Jahr-Feier im Juni 1995 statt.
Ende 1997 trat Karl Mohr als Abteilungskommandant zurück und Manfred Aigner übernahm diese Funktion (bis 2001).
Im Dezember 2001 wurde Rupert Grießner als neuer Abteilungskommandant bestellt.
Die Kameradinnen und Kameraden der Rot-Kreuz-Abteilung St. Michael werden so wie bisher auch in Zukunft stets bemüht sein, rund um die Uhr für unsere Bevölkerung und unsere Gäste hilfreich zur Verfügung zu stehen, ganz im Sinne des Gründers des Roten Kreuzes, Henry Dunant.
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Ausrüstung
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